1:2, 1:4 oder 1:10 – was ist das perfekte Gin-Tonic-Mischverhältnis?

1:2, 1:4 oder 1:10 – was ist das perfekte Gin-Tonic-Mischverhältnis?

liegende, schlanke G+ Gin Flasche Tangerine mit CWSA Doublegold Medaille, daneben gefülltes Glas mit Eiswürfeln, Blümchen als Dekoration

Wir erhalten oft die Frage, wie man Gin Tonic richtig mischt und die ehrliche Antwort auf dieses Mysterium ist: „es kommt drauf an“.


Leider ist es vor allem in der Gastronomie gang und gäbe eine fixe Menge Gin – meist 4cl – mit 200ml Tonic auszuschenken. Damit erzielt man ein Mischverhältnis von 1:5, jedoch ist das vom Hersteller empfohlene Mischverhältnis meist ein anderes. Der Hersteller gibt oft auf der Flasche, oder zumindest auf der Website einen Rezeptvorschlag an, der für den Gin am geeignetsten ist. „Am geeignetsten“ im Sinne von optimalem Genusserlebnis.

Das perfekte Mischverhältnis von einem Gin hängt im erster Linie von seiner Geschmacksintensität ab: je intensiver der Gin ist, desto mehr Tonic kann verwendet werden, je weniger intensiv, desto weniger Tonic – da sonst der Gin-Geschmack im Tonic verloren geht.

Dementsprechend hängt auch der Alkoholgehalt im fertigen Gin-Tonic massiv vom empfohlenen Mischverhältnis ab. Um das zu demonstrieren, haben wir die folgende Tabelle erstellt. Sie zeigt an den Beispielmischverhältnissen 1:2, 1:3, 1:4, 1:5 und 1:10, wieviel Gin auf 200ml nötig sind, um das empfohlene Mischverhältnis einzuhalten. Weiters zeigt sie, wieviel der Gin im fertigen Gin-Tonic kostet und welchem Alkoholgehalt das Getränk entspricht. Der Einfachheit halber sind wir bei allen Gins von 40% vol. ausgegangen.

Die Tabelle verdeutlicht, wie stark der Alkoholgehalt und die Kosten im Gin Tonic vom empfohlenen Mischverhältnis abhängen.

Wir empfehlen bei unseren Gins ein Mischverhältnis von 1:5 bis 1:10. Es ist wichtig, immer genug Tonic hinzuzufügen, da sie sonst sehr intensiv schmecken. Die Geschmacksintensität erreichen wir einerseits durch den Alkoholgehalt von 44% vol. (37,5% vol. sind für Gin vorgeschrieben, aber da Alkohol ein Geschmacksträger ist, haben wir uns für 6,5% vol. mehr entschieden) und andererseits durch die lange Mazerationszeit von mindestens 3 Wochen. Das heißt, der Ansatz mit den Botanicals steht so lange, bis das ganze Aroma in den Alkohol übergegangen ist.

Die Vorteile von einem Mischverhältnis von 1:5 bis 1:10 (im Vergleich zu 1:2 oder 1:3) liegen darin, dass die Gin-Kosten im Gin-Tonic sinken – und man somit pro Flasche mehr Portionen mixen kann – und dass ein Getränk mit relativ wenig Alkoholgehalt entsteht.  

liegende, schlanke G+ Gin Flasche Tangerine mit CWSA Doublegold Medaille, daneben gefülltes Glas mit Eiswürfeln, Blümchen als Dekoration

In welchem Verhältnis mischt du dein Gin-Tonic normalerweise? Hältst du dich an die Empfehlungen des Herstellers oder mischt du nach Gefühl?

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